Hoch sitzen

Stand: Konzeptskizze vom Dezember 2016, Feinplanung abgeschlossen bis voraussichtlich Sommer 2018

Die Geest erleben und einfach mal die Seele baumeln lassen? Im Wald abgetaucht und doch mit Ausblick erhaben über dem Boden schweben? Kein Ort in Borgfelde ist dafür besser geeignet als der Geesthang unterhalb des Spielplatzes an der Klaus-Groth-Straße!

Deine Geest – Die 12 Gewinnerprojekte

Hier ist die Borgfelder Geestkante am steilsten und die Landschaftsachse am schmalsten. Hier kann man in die Hangvegetation an der Geestkante eintauchen! Ein Steg führt durch die Gehölze vom Spielplatz aus über die Hangkante hinaus. Der Zugang kann über ein Tor vom Spielplatz erfolgen oder entlang eines Schleichweges den Hang hinauf. Für die besonders Mutigen und Sportlichen gibt es ein Seil zum Hinaufklettern.

Zurzeit nimmt man weder den Spielplatz, der auf der Geestkante thronend eine ganz besondere Lage hat, noch die steile Geestkante mit ihrem Hangwald wahr.

Die in mehr als drei Meter Höhe oberhalb des Hauptweges endende Plattform gibt die Möglichkeit, ganz neue Ausblicke entlang der Parkachse und über den Geesthang zu genießen. Der Hochsitz bietet einen Aufenthaltsort für Eltern und Familien mit einem Überblick über die Spielbereiche und einem Ausblick auf den Park. Der Steg erweitert den Spielplatz und ergänzt ihn um neue Nutzungsmöglichkeiten. So kann diese besonders exponierte Lage als öffentlicher „Raum für Alle“ zugänglich gemacht werden.

Unterhalb des Hochsitzes verläuft der angedachte Parcours des Projekts „Fit For Geest“ (#38), deshalb könnten dort Bewegungselemente befestigt werden oder die Plattform durch einen Lianenwald ergänzt werden.

Der Hochsitz schwebt etwa 3 Meter über der Oberfläche. Er ist fast 9 Meter lang und 4,5 Meter breit. Sein Boden ist mit einem Gitterrost ausgelegt, sodass man zum Waldboden hindurchschauen kann. Mittig befindet sich ein großes Sitzmöbel aus hochwertigem Holz, das gemütliches Sitzen in verschiedensten Varianten ermöglicht.
Das umlaufende Geländer ist mit Holzlatten verkleidet, die in den Zwischenräumen auch Ausblicke für Kinder bieten. Die Gestaltung des Hochsitzes fügt sich in den umgebenden Hangwald ein. Die bestehenden Gehölze und Sträucher werden in das Projekt integriert.

Mit dem Steg kommt man den Wipfeln näher, und wenn man sich ruhig verhält, kann man in den Morgenstunden mit Eichhörnchen und Vögeln auf Augenhöhe sein!


Stadtteil:
Borgfelde

Kosten:
45.000 Euro

Ideengeber_innen:
Angela Bergmann

Mitdenker_innen:
Axel und Lasse Aue, Astrid Habib, Eric T. Mielke

Coaches:
STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN -
Sabine Rabe, Gerko Schröder, Malte Maaß