Grüner Faden

Stand: Konzeptskizze vom Dezember 2016, Feinplanung abgeschlossen bis voraussichtlich Ende 2018

Der Grüne Faden verbindet die Standorte der Brüder-Grimm-Schulen miteinander. Auf den ehemaligen Gartenparzellen entstehen Beete aus recycelten Baumaterialien (z. B. Ziegel) neben Bänken und Tischen.

Deine Geest – Die 12 Gewinnerprojekte

Wo wird geplant?
Der grüne Faden verbindet die Standorte der Brüder-Grimm-Schulen miteinander und findet in dem südlich gelegenen Teil des HT16-Geländes einen zentralen Mittelpunkt. Die Fläche entlang der Legienstraße öffnet sich im Zuge des Projektes „Deine Geest“. Temporär betreut entsteht ein Ort für gemeinsames Gärtnern, zum Verweilen und zum Austausch für Stadtteilbewohner und die Schüler der angrenzenden Schulen.

Was ist geplant?
Aufbauend auf die Struktur der ehemals genutzten Gartenparzellen entstehen neu entdeckte Gartenräume unterschiedlicher Größe, die mit Gartenbeeten und Pflanzflächen erneut aktiviert werden. Die verwilderte Fläche wird in ihren Grundzügen freigelegt, jedoch bleibt partiell der verwunschene Charakter erhalten, um neben kommunikativen Räumen auch Orte des Entdeckens und des Rückzugs anzubieten. Neben der Funktion des Gärtnerns soll die Naturerfahrung und das Bearbeiten von Naturmaterialien im Vordergrund stehen. Ein überdachtes Gartencafe auf der freien Rasenfläche mit Blick auf den bestehenden See wird die Fläche bereichern. Es kann zudem als grünes Klassenzimmer umfunktioniert werden.
Ein Gartentaxi wird den „Grünen Faden“ abfahren und temporär das Gartencafe mit Produkten aus den Geestgärten beleben. Neben seiner gastronomischen Funktion hilft das Mobil bei Fragen rund um das Gärtnern oder fungiert je nach Bedarf als Tauschbörse für Pflanzen, Samen und Gartengeräte.

Wie wird das Projekt umgesetzt?
Um die Robustheit und Beständigkeit der Gartenbeete zu gewährleisten, werden recycelte Baumaterialien (Betonsteine, Ziegel, Pflaster etc.) eingesetzt, die der Bauhof des Bezirks zur Verfügung stellen könnte. In gemauerter Form können somit nicht nur Beete gebaut, sondern auch Sitzbänke oder Tische umgesetzt werden. Das Gartencafé wird auf einer Schotterrasenfläche errichtet. Neben bereitgestelltem Mobiliar steht es auch jedem Nutzer frei, den Ort selbst mitzugestalten. Ein gespanntes Segel überdacht partiell einen Teil des Cafés, um auch bei Regenwetter den Ort nutzen zu können. Gerade in der Anfangszeit unterstützt das Gartentaxi den Aufbau des Urban- Gardening-Projekts und hilft, den Ort bekannt zu machen und mit Pflanzenlieferungen zu beleben. Die Unterhaltungskosten belaufen sich auf 4.400 Euro pro Jahr.

Wer hilft mit?
Kümmerer wäre in diesem Fall vorrangig die Brüder-Grimm-Schule, unterstützt durch die Fuchsbergredder Grundschule. Beide können das Areal auch für Schulgärten nutzen. Als weiterer Kooperationspartner ist der Verein HT16 denkbar, der neben der Bereitstellung der Flächen gemeinsam mit den SchülerInnen thematische Veranstaltungen anbieten oder selbst seinen Vereinsmitgliedern Flächen zum Gärtnern zur Verfügung stellen könnte.
Das Gartentaxi könnte von Berufsverbänden der grünen Branche (GaLaBau, Gartenbau) betrieben werden. Das Mobil wäre im Gegenzug zu eigenen Werbezwecken und zur Nachwuchsförderung nutzbar.


Stadtteil:
Billstedt

Kosten:
145.000 Euro

Ideengeber_innen:
Pierre Eilenbecker

Mitdenker_innen:
Oliver Kamp

Coaches:
YLA Ando Yoo_Jessica Uhrig