Aktiver Thörls Park

Stand: Konzeptskizze vom Dezember 2016, Feinplanung abgeschlossen bis voraussichtlich Sommer 2018

Die Grundidee des Projekts „Aktiver Thörls Park“ ist es, Verbindungen zwischen dem Spielplatz, der sich hinter dichtem Baumbestand verbirgt, und dem Rest des Parks herzustellen. Diese neuen Verbindungen sollen nicht nur den Spielplatz besser erschließen und sichtbarer machen, sondern gleichzeitig die Nutzer_innen zur spielerisch-sportlichen Bewegung anregen.

Deine Geest – Die 12 Gewinnerprojekte

Mit dem Projekt „Aktiver Thörls Park“ soll ein breites Spiel- und Sportangebot für ältere Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren geschaffen werden. Verschiedene bauliche Spielelemente – eine Slackline-Route, eine Balancier-Parcours und ein Kletterpfad – die unterschiedliche Anforderungen an die körperliche Geschicklichkeit und Leistungsfähigkeit stellen, sollen dafür zu drei Bewegungs-Parcours zusammenfügt werden.

Verschiedene Aktiv-Orte anbieten
Der Kletterpfad besteht aus einer bunten Seilbrücke, führt auf verschiedenen Höhen durch den Baum- und Strauchbestand und ermöglicht dadurch das vertikale Erkunden der Vegetation. Die Balancier-Route bietet einen schwankenden Steg mit Holz-sprossen, der Gleichgewicht und Kletterfreudigkeit erprobt, und eine Kletterrampe, die mutiges Aufsteigen erfordert. Ein zwischen mehreren Stahlpfosten gespannter Seilparcours sowie eine dauerhafte Slackline-Route führen knapp über dem Boden ebenfalls zwischen den Bäumen hindurch auf die offene Wiesenfläche. Die Kletter- und Balancierelemente sollen vorsichtig in den Baumbestand hineingesetzt werden. Entsprechend der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände wird es rund um die Parcourselemente eine freie Zone von mindestens 1,5 Metern geben. Mit einer Länge von 5 bis 15 Metern und einem Sicherheitsabstand von circa 5 Metern Breite gelingt dadurch gleichzeitig die räumliche Öffnung des dichten Baumgürtels um den Spielplatz. Farbige Stahlpfosten mit Seilkonstruktionen setzen Akzente, die auch aus der Ferne sichtbar sind. Zur sanften Einbettung in den Baumbestand soll der Fallschutzbelag aus Holzschnitzeln bestehen.

Den gesamten Park aktivieren
Über die drei Bewegungs-Routen hinaus sollen vorhandene Bänke erneuert und mit „Aktiv-Plaketten“ ausgestattet werden. Diese sollen die Nutzer_innen zu einfachen Übungen, die an der jeweiligen Bank ausgeführt werden können, animieren. Im südlichen Teil des Parks soll es einen Platz für einen Gemeinschaftsgarten geben. Hier können Interessierte aller Altersgruppen gemeinsam aktiv werden und in Hochbeeten Gemüse und Kräuter anbauen und ernten. Hierfür gibt es bereits aktive Anwohner_innen, die sich um den Garten längerfristig kümmern würden und bereits jetzt dafür großes Engagement zeigen. Schon der Bau des Gartens soll als Gemeinschaftsaktion stattfinden, Kindertagesstätten und Schulen in der Umgebung sollen einbezogen werden. Falls der Garten nach einer Testphase von zwei bis drei Jahren nicht selbsttragend ist, kann er wieder komplett abgebaut werden. Material und Pflanzen können in diesem Fall beispielsweise für einen Schulgarten oder einen anderen Gemeinschaftsgarten verwendet werden. Die Anlage eines einfachen Sandplatzes (inkl. Netz) zum Beachvolleyballspielen ergänzt im Nordwesten des Thörls Park das Angebot für sportliche Aktivitäten.


Stadtteil:
Hamm

Kosten:
70.000 Euro

Ideengeber_innen:
Mark Oelkers Wolfshagen, Elke Kuhlwilm

Mitdenker_innen:
Isis Haber, Heike Mues, Elke Kuhlwilm

Coaches:
Polinna Hauck Landscape + Urbanism